04.11.2011

Rückblick zum Veranstaltung "RFID in der Intralogistik" am 25. Oktober 2011

Aktuelle Praxisbeispiele zeigten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft beim Cluster-Treff „RFID in der Intralogistik" im BMW Werk Regensburg. Über 80 Teilnehmer aus den Bereichen der Logistikdienstleistungswirtschaft und der Industrie informierten sich über Herausforderungen, Lösungen und Trends

RFID-Einsatz am Montageband RFID-Einsatz am Montageband

Investitionen erfordern heute einen schnellen „ROI". Die Implementierung von RFID-Projekten kann sich dennoch für viele Unternehmen als mittel- oder langfristiges Investitionsvorhaben lohnen, wenn Synergieeffekte und ergänzende Anwendungen von Anfang an in die Betrachtung mit einbezogen werden. Zentrale Herausforderung ist die Bewertung der Nutzenpotenziale unter Betrachtung von Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Philipp Precht vom Zentrum für Intelligente Objekte des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen erläuterte beim Cluster-Treff „RFID in de Intralogistik", wie eine strukturierte und ganzheitliche Vorgehensweise für die Nutzenbewertung aussehen kann. Prämisse beim Einsatz neuer Technologien ist, dass dies kein Selbstzweck sein darf. Die Erfassung und Dokumentation der Prozesse ist Grundvoraussetzung für ihre Diskussion und Bewertung. Hier sollte auch immer eine „Verortung" der Nutzenpotenziale stattfinden, um bei einer Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen die mittel- oder langfristigen Potenziale mit zu betrachten. Nur so kann die Frage, in welchen Anwendungsszenarien RFID zum Einsatz kommen kann und wann sich die Investitionen tatsächlich lohnen, sinnvoll beantwortet werden.

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